Freude ein Teil zu sein

Meine Reise nach Amboseli führt mich, entweder direkt nach Nairobi oder über einen Zwischenstop in Istanbul. Das Gute an Istanbul ist, dass ich viel mehr Gepäck mitnehmen kann, als mit einer anderen Airline.

In Nairobi angekommen habe ich die Möglichkeit, ein Teil des Geldes umzutauschen und mein Mobiltelefon mit einer SD Karte auszustatten, bevor es für 1 Nacht ins Hotel geht.

Ausschlafen und nochmals Duschen

Bevor ich am nächsten Tag mit einem Mini Van 4 -5 Stunden Richtung Amboseli fahre, schlafe ich mich nochmals richtig aus,  esse Speisen die ich gewohnt bin und dusche mich.

Einmal wird angehalten

Der erste Teil der Strecke lege ich mit einem Mini Van zurück. 4-5 Stunden dauert diese Reise. Ich achte darauf das ich vorne sitze, damit ich während der Fahrt die Gegend geniessen kann.

Einmal wird unterwegs angehalten, damit die Passagiere irgendwo im Busch zur Toilette gehen können.

Weiter mit dem Matatu

Am ersten Zielort angekommen, geht es weiter mit dem Matatu. Dies ist ein Auto, meist mit Schiebetür, was sich als sehr praktisch erwiesen hat. Steigt jemand, zu den bereits 8 oder 9 Insassen hinzu, hebt der neue Fahrgast den Hintern an, lehnt sich zum Nachbar hinüber, nun kann der Fahrer von Aussen die Schiebetür zuziehen und anschliessend presst sich der neue Fahrgast, auf engem Raum, geben die Tür. Alles passt und es geht weiter.

Erstaunlicher Weise kommt es immer wieder zu Polizeikontrollen. Es wird geschaut, ob alle angeschnallt sind. Oft reichen die Gurte aber nicht für alle Passagiere. Ich wurde schon mehrmals, durch die Blume, aufgefordert Geld rauszugeben, was ich aber nie tat.

Mit dem Motorrad zum Dorf

Jetzt wird mein Gepäck auf ein Motorrad geschnallt und es geht für 1-1,5 Stunden in den Busch. Unterwegs rufen mir bald schon die Kinder meinen, von den Maasai gegebenen Namen „NASHIPAI“ zu. Je näher wir kommen, je lauter wird es. Viele Kinder rennen ein Stück dem Motorrad hinterher. Mein Herz wird immer freudiger und glücklicher, wenn ich im Busch unterwegs sind. 

….. dann sehe ich von weitem die vielen Frauen, Männer und Kinder auf mich warten.

Je näher wir kommen, höre ich immer mehr und immer lauter meinen Namen: NASHIPAI.

Mein Herz ist überfüllt bei diesem Anblick.

Ich fühle Dankbarkeit und Freude ein Teil zu sein.

Danke meine lieben Maasai Freunde die ihr mich aufnimmt, wie ein Teil der Familie.

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Autorin/ author: Petra Leisinger-Burns
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Nashipai Kenya- Gemeinsam mit den und für die Maasai e.V.  ist ein ehrenamtliches Spendenprojekt.

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Wir leisten zudem Bildungs- und Aufklärungsarbeit.

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