Elefant zerstört Wasserrohr

 

Ein trauiger Tag

Als ich heute Mittag erfuhr, dass ein Elefant das Wasserrohr des Wassertank demolierte und alles Wasser auslief, war sich sprachlos. Ich konnte nichts mehr sagen. 

Ich weiss das Mensch und Tier sehr sehr schwach sind. Was ihnen nun bleibt, ist wieder den weiten Weg zum See Amboseli zu laufen. Frauen und Mädchen stundenlang durch die Hitze, um Wasser zu holen. Aber auch die Maasai-Männer und Jungen laufen um ihre Kühe, Schafe und Ziege zum Wasser zu führen.

Alle sind hungrig……..

Etwas zu Essen für Memiri

Memiri lebt noch immer mit seinen Tieren im tiefen Busch weil es dort noch immer mehr trockenes Gras gibt. Als er heute seine Tiere zum Wassertank führte, war er sehr sehr müde. Der Hunger zerrte an ihm. Unterwegs ruhte er sich aus, was er sonst nie macht.

Als er den Wassertank erreichte und sah, dass das ganze Wasser ausgelaufen war nachdem eine Elefant das Rohr zerstörte, ging es ihm nicht gut.

Seit gestern Morgen hatte er kein Essen mehr zu sich genommen und nun musste er zusehen, wie alles Wasser in die trockene Erde sickerte.

Sie Maasai sind bekannt für ihre sozialen Werte und Fähigkeiten. So wunderte es mich nicht, dass Theresias Mama mit Memiri und ihren Kinder ihr weniges Ugali teilte. Nach diesem Essen fühlte sich Memiri besser. 

Euch einen schönen Start in die Neue Woche,

Eure Petra, Nashipai

PS: Ein Teil unserer Homepage wurde vergangene Nacht hochgeladen. Bitte schaut es Euch doch mal an. Der Rest der Homepage folgt bald.

Danke! 

Da wir auf Spendengelder angewiesen sind und wir nicht wissen wann es regnet, möchten wir Euch weiterhin bitten: Erzählt von uns und bitte teilt unsere Beiträge. 

Ein herzliches Dankeschön!

Hilfs- und Spendenkonto:
IBAN: DE 79 6835 1865 0108 6136 47
BIC: SOLADES1MGL (Sparkasse Markgräflerland)
Empfänger: Nashipai Kenya e.V.

Bitte Adresse angeben damit wir die Spendenscheinigung ausstellen können.


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Naturmedizin gegen das Hungergefühl

Es will nicht regnen! 

Seit November 2018 liegen die Temperaturen um die 38Grad.

Die Situation wird immer gravierender. 

Naturmedizin gegen das Hungergefühl

Es ist ein kritische Zeit! Muttertiere geben kaum noch Milch und das bisschen Milch die sie geben reicht um Jungtiere 1x am Tag trinken zu lassen. 

Die Maasai nehmen 1x am Tag eine kleine Portion Ugali zu sich. Dies reicht jedoch nicht aus, um den Hunger zu stillen. Mütter geben, meist abends, ihren weinenden Kindern aufgekochte Naturmedizin, damit diese den Hunger nicht spüren und müde werden. Auch die Erwachsenen nehmen dies zu sich. 

Memiri

Unser Freund und Partner Memiri, hat seit gestern Morgen nichts mehr gegessen. Auch er nimmt gegen das aufkommende Hungergefühl diese Naturmedizin zu sich. 

Starke Winde! Keine Sicht!

Starke Winde wirbeln den Sand auf und blockieren die Sicht. Einige Bäume und Hütten sind eingestützt. Sand kommt in jede Ritze und irritieren die Augen.

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Gelder sind unterwegs! Dank Euch!

Wir Danken allen Spendern! Dank Euch konnte Nashipai Kenya erste Spendengelder für Nahrungsmittel überwiesen. 

Da wir auf Spendengelder angewiesen sind und wir nicht wissen wann es regnet, möchten wir Euch weiterhin bitten: Erzählt von uns und bitte teilt unsere Beiträge. 

Eure Petra, 

Hilfs- und Spendenkonto:
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Quälende Trockenheit

In der Zwischenzeit ist die Trockenheit verheerend! 

Durch die heissen Winde, wird die Trockenheit beschleunigt. Wenn ich in Amboseli bin, trocknen meine Lippen sehr schnell aus und werden innerhalb weniger Tage trotz Lippenbalsam rissig und platzen auf. 

Trockenes Gras, trockener Mund, trockener Hals

Schafe, Ziegen, Kühe, alles was ihnen bleibt ist trockenes Gras. Der Mund ist trocken, der Hals ist trocken. Hunger und Durst. Überleben. 

Memiri

Die seit Monaten anhaltende Trockenheit hat Memiri’s Dorf veranlasst in eine andere trockene Gegend zu wandern. Dort wohnen sie jetzt weil es dort mehr trockenes Gras gibt. Memiri hat dort keine Hütte mehr. Er schläft auf dem Boden in der Nähe der Schafe.

Als ich im Januar diese Gegend besuchte, war es bereits extrem heiss und trocken. Der Boden war ausgemergelt und überall waren Risse zu sehen

Löwen und ein noch weiterer Weg zum Wasser

Da diese Gegend nun noch weiter abgeschieden ist. Laufen Frauen und Mädchen noch weiter bis zum Wasser. Es ist eine Gegend in der sich Löwen zurückziehen, da ihnen das hohe trockene Gras ein gutes Versteck bietet. 

Den Frauen und Mädchen bleibt nichts anderes übrig, als ans Wasser zu gelangen. Es ist kein sauberes Wasser. Das Wasser ist braun und aufgewirbelt da die wilden Tiere auch davon trinken und sich darin abkühlen

 

Ausgeliefert

Hoffen  und beten : Möge es bald Regnen

Die Maasai beten das es bald Regnen möge. Ihr Überleben hängt vom Wasser ab. Ihr Überleben hängt von den Tieren ab.

Da es vor einiger Zeit auch extrem trocken war, haben viele Maasai sehr sehr viele Tiere verloren. Manche alle. Dies mitansehen ist für einen Maasai das allerschlimmste. Er sieht sein Überleben dahinschwinden.

Ich, Petra, gebe mein bestes …..

Nashipai Kenya bemüht sich ununterbrochen!

Da Nashipai Kenya von Spendengeldern abhängig ist, sind wir auf Deine Spende angewiesen. Bitte redet mit Euren Freunden über unser Projekt. Spricht darüber.

Wir sind Euch aus tiefen Herzen so unendlich dankbar, dies kann ich Euch versichern!

Eure Petra, Nashipai

Euer Team,  Nashipai Kenya

 

Durst!

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Autorin/ author: Petra Leisinger-Burns
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Nashipai Kenya- Gemeinsam mit den und für die Maasai e.V.  ist ein ehrenamtliches Spendenprojekt.

Wir haben es uns zum Auftrag gemacht, die Lebenssituation der Maasai,
im besonderen die Wasserversorgung für Mensch und Tier in Kenia zu verbessern um diese einmalige und alte Kultur zu erhalten.
Wir leisten zudem Bildungs- und Aufklärungsarbeit.

Unser Verein sucht ehrenamtliche Helfer*innen in Deutschland und Vorort,
private Geldspender*innen sowie Unternehmen, die sich sozial verantwortlich fühlen.
Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

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