Im vergangenen Oktober hatten wir das erste Permakultur Seminar in Inchakita, Amboseli, Kenya. Schnell erkannten wir, ein Mal wird nicht reichen.

Aufforsten oder das aufwachsen zu lassen was eigentlich da ist, ist eine grosse Aufgabe und sich dem hinzugeben, ist eine Mission.

Unser Gemeinde-Gartenprojekt verdanken wir der “ Schöck Familien-Stiftung“. Dank ihrer Unterstützung lernten sie Maasai-Frauen Pfosten zu setzen, einen Zaun zu stellen und Kanäle zu ziehen, in welchen sich der Regen sammeln kann, …… wenn es dann regnet.

Es braucht viel Geduld und Ausdauer. Engagement und Wiederstandsfähigkeit. Bei brühtender Hitze und 38,5 Grad im Schatten im Garten den steinharten Boden zu bearbeiten, wo es aber kein Schatten gibt, ist Knochenarbeit.

Der Weg heisst: Beharrlichkeit, Schritt für Schritt, lernen aus dem was sich uns in den Weg stellt und anwenden was und bewusst geworden ist.

Bäume haben wir bereits einige gepflanzt und stolz sind wir, sie wachsen zu sehen. Traurig sind wir, wenn die Raupen beginnen sie zu fressen. Doch zum Glück: Memiri unser Coordinator ist wachsam. Beim mitternächtlichen Rundgang sammelt er sie ein und schützt somit unsere neuen Bäumchen, welche in Zukunft Schatten spenden werden.

was niemand für möglich hielt wird jetzt umgesetzt.

Angefangen hat alles mit einem Wunsch der Maasai-Frauen aus Inchakita:“ Nashipai hättest Du etwas für uns? Wie die meisten Maasai dachten sie an den Verkauf von Schmuck. Doch dann, im Gespräch, entstand die Idee eines Gartens um sie Nahrungsmittelsituation dieser Gemeinde zu verbessern.

Dank wertvoller Gespräche mit Frau Schöck von der Schöck Familien Stifting, kam dann rasch eines zum anderen. Zuerst ein Kurs mit “ Seedsavers Network Kenya“ und anschliessend der Startschuss für den Beginn unseres zukünftigen Gartens.

Ich bin überwältigt über die Spende und von dem hohen Einsatz der Maasai- Frauen und Maasai-Krieger.

Es wird Tag und Nacht gegraben, um beim hoffentlich bald einsetzenden Regen, so viel Wasser wie möglich aufzufangen

Ihre Wille und Tatendrang während des ersten Permakulturkurses war unübersehbar. Und nun folgt daraus der enorme Antrieb etwas an ihrer Situation zu verändern. Es kommt mir vor, wie ein Same der über viele Jahrzehnte und noch länger in der Erde schlummerte und nun endlich wachsen und gedeihen darf.

Ich freue mich sehr eine Gemeinde unterstützen zu dürfen die aktiv an ihrer Veränderung mitwirkt und anpackt.

Eure, Petra Nashipai

Wir können unser Glück kaum fassen. Wir sind auf eine sehr guten Wasserquelle gestossen.

Morgen werden wir mit dem 48-Std Pumpversuch starten und erwarten weit über 100’000 Liter Wasser. Um das Wasser nicht zu verschwenden brauchen wir viele 10’000 Liter Tanks.

Wer spenden móchte kann dies direkt auf unser Homepage tun.

www.nashipai-kenya.org

Vielen Dank,

Eure Petra, Nashipai direkt aus Amboseli Kenya 💧🌳🙏🏿🙏❤️

Lange haben wir gewartet und jetzt ist es soweit …..

Voller Stolz presentieren die Maasai-Frauen aus Inchakita die langersehnte Genehmigung zum bohren.

Lange mussten wir alle warten…. Nach unserem geplanten Bohrtermin im Juli 2020, wurden wir zuerst von Corona abrupt gestoppt und dann kam auch noch die Landaufteilung im Maasai Land hinzu. Nachdem wir mit viel Geduld und einem unendlichen Einsatz alle Hürden überwunden haben, wurden wir jetzt belohnt: Die Bohrgenehmigung ist endlich da! Ein riesiges Dankeschön gilt den Maasai in Inchakita für ihren unermüdlichen Einsatz allen voran, Memiri unserem Coordinator vor Ort und Lesale, welcher ein Teil seines Landes der Gemeinde als öffentlich zugängliches Land zur Verfügung stellte. Herzlichen Dank auch an alle die geduldig mit uns warteten und uns ihr Vertrauen schenkten. Von Herzen, Petra, Nashipai 💧🌳🙏🏾🙏🏻❤